Archiv | Oktober, 2010
30 Okt

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Zeichnen und Malen.

30 Okt

Interessanterweise fällt es sehr vielen Menschen schwer, eine Zeichnung von einem gemalten Bild zu unterscheiden. Im Volksmund unter Umständen gleichbedeutend verwendet gibt es doch gravierende Unterschiede zwischen diesen beiden, kreativen Ausdrucksweisen.

Eine Zeichnung besteht aus erster Linie aus Strichen, welche auf ein Blatt Papier gezeichnet wurden. Eine Malerei zeichnet sich dadurch aus, dass die Farben und Pigmente via Pinsel ihren Weg und ihre Manifestation auf einem Trägermaterial fanden.

Natürlich kann man auch Striche malen. Und Malereien zeichnen. Aber ich möchte Sie, vereehrte Leserschaft nicht verwirren.

Zeichnung:

Malerei:

 

Die Vorteile der Zeichnung liegen sicher in ihrer Spontanität, ihrer Einfachheit, dem damit verbundenen leicht verfügbaren Arbeiten sowie dem zeitgenössischem Modewort: „Authentizität“. Man kann immer und überall einen Skizzenblock bei sich haben und zu zeichnen, kritzeln, skizzieren beginnen. Egal ob es sich bei dem „Auftragsmedium“ um einen Bleistift, Filzstift, Marker, Kohle, Kreide oder anderes handelt.

Die Vorteile der Malerei liegen im konzentriertem, meditativen Arbeiten- am besten an einem Ort, wo man sich sehr wohl fühlt. Oft spielt die Lust an der Farbe und am Auftragen der Farbe, egal auf welche Art und Weise (Pinsel, Spachtel, Hand, Körper, schütten oder was auch immer) eine große Rolle beim Arbeiten.

Eine Faustregel lautet: alles was nicht trocknen muß, nachdem man es gemacht hat, ist eine Zeichnung!

Natürlich ist das nicht die ganze Wahrheit, auch Filzstiftzeichnungen kann man verschmieren sowie Tuschezeichnungen. Aber jetzt mal keine Haarspaltereien- oder?

Alles in allem kann ich beide Arten des Arbeitens wärmstens empfehlen und es ist nicht weiter tragisch, wenn Sie auch in Zukunft die zwei Begriffe äquivalent verwenden. Das schönste, was einer KünstlerIn passieren kann ist, dass das geschaffene Werk in Ihnen etwas berührt hat. Bzw.: das wichtigste ist, dass Ihnen das Zeichnen oder Malen Spass macht. Egal welches Wort Sie dafür verwenden!

serendipity 27° DER TRANSMOGRIFIER

26 Okt

„It’s amazing what they do with corrugated cardboard these days.“


„Over the years Calvin has had several adventures involving corrugated cardboard boxes, which he adapts for many different uses. Calvin is able to change the function of the boxes by rewriting the label and flipping the box onto another side. In this way, a cardboard box can be used not only for its conventional purposes (a storage container for water balloons, for example), but also as a flying time machine and a duplicator. In addition, Calvin uses a cardboard box as a desk when he is attempting to sell things. Often, Calvin’s merchandise is something that no one would want, such as „a swift kick in the butt“ for one dollar, or „frank appraisal of your looks“ for fifty cents. In one strip, he sold „happiness“ for ten cents, which was a water balloon in the face, revealing that Calvin meant his happiness.“

Der Transmogrifier erlaubt es Calvin, sich zu duplizieren, sich zu verwandeln, zu fliegen, zu verschwinden und wieder aufzutauchen.

Prokrastination und Calvin.

Calvin und Hobbes für jede Situation des Lebens.

serendipity 26° DAS FUGEN -S

11 Okt

Tja, was soll ich sagen?!
Meist fängt ein Serendipity mit einem Lachen an und hört mit einem Blogeintrag auf.

Heute im Angebot: DAS FUGEN -S:

Nein, keine nette Umschreibung für den Endeffekt des Verdauungsvorganges –sondern:

„Bei zusammengesetzten Wörtern (Komposita) werden in der deutschen Sprache an den Wortgrenzen, den Wortfugen, häufig bestimmte Laute eingefügt.

Um Endungen vom vermeintlichen Plural oder Genitiv (Wesfall) abzugrenzen, werden sie als Fugenelemente (…) bezeichnet.

Fugenelemente selbst haben meistens keine Bedeutung. Verschiedene Fugen können jedoch unterschiedliche Bedeutungen hervorrufen, beispielsweise ist ein Gästehaus kein Gasthaus und ein Landsmann nicht unbedingt auch ein Landmann. Die Übereinstimmung mit der Pluralendung kann die Bedeutung unterstützen, muss aber nicht. Im Kindergarten sind mehrere Kinder, während die Kindsmutter sich meistens nur auf eines bezieht.(…)

Die Verwendung der Fugenlaute folgt dem Sprachgefühl und ist nicht immer einheitlich. Existieren mehrere unterschiedliche Fugen für ein Erstglied, können Neubildungen häufig nur mit einem davon vorgenommen werden, die anderen Formen sind lexikalisiert (etwa: Manneskraft, aber nicht Manneshose, sondern nur Männerhose). Erstglieder mit bestimmten Suffixen wie -keit-heit-ion (mit Ausnahme des Erstgliedes Kommunion), -ung und anderen bilden Komposita prinzipiell mit Fugen-s. Komposita, bei denen der erste Teil selbst wieder komplex ist, haben häufig ein s als Fugenelement (Bahnhofs-halle, aber Hof-hund). Phonetische Regeln spielen wohl nur eine Nebenrolle bei der Auswahl. (…)“

Aus: Wikipedia zu Fugenlaut.

Wer den Wahnsinn toppen will, klicke hier.

 

PROKRASTINATION!!!!

4 Okt

Ein wichtiges Wort! Ein unsympathischer Zustand. Ein sympathisches Video. Und, dass Amy Winehouse einen Song dazu fabrizierte- auch nicht schlecht.

Blogkrastination!

Mein Neologismus zu diesem Thema.

Und, wenn Sie diese Zeilen gerade lesen, wissen Sie, wovon ich spreche.

serendipity 25° I BELIEVE!

2 Okt